Leitgedanke

Professionelles Stressmanagement

Bevor Sie auf die Suche nach einem Ausweg gehen, müssen Sie Ihr „mentales Navi“ neu programmieren. Sonst kommen Sie nie an.

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Gefahr, Kraft, Zeit und Geld zu verschwenden, wenn man den falschen Zielen und unpassenden Lösungsansätzen folgt. Auch wenn man sich einredet, dass das zum Erfahrungsweg gehört, kommt verloren gegangene Zeit nie wieder zurück. Auch die Enttäuschung wirkt oft nachhaltiger, als man sich eingestehen mag.
Eine Wertung der verschiedenen Angebote ist überflüssig, denn was für den Einen der heilige Gral, ist für den Anderen absoluter Nonsens. Das ist absolut normal.

Drei Aspekte steigern die Gefahr, den falschen Weg zu gehen.

 

1 – Das Thema Stress ist allgegenwärtig.

 

Ursprünglich ist Stress normaler Bestandteil unseres Lebens. Da unser Lebensstil den Ausgleich verhindert, stehen die meisten Menschen ständig „unter Strom“.

 

2 – Das unübersichtliche Angebot der verschiedensten Lehrmeinungen.

Es gibt tausende Ansätze. Jede Meinung kann richtig sein. Doch welche passt zu mir? Die Wahl des Trainers ist der wichtigste Punkt des gesamten Stressmanagements.

 

3 – Ehrliche, wirksame Stressbewältigung bedeutet oft tiefgreifende Veränderung im Leben.

Die Angst vor der Veränderung und die damit verbundenen Konsequenzen sind oft größer als die Angst vor dem Stress mit all seinen Erscheinungsformen.

Die Schlussfolgerung:

Wollen Sie wirklich Ihre Lebensqualität verbessern, dann sind folgende Schritte notwendig:

  • Sie bringen den Mut auf, dem Stress ins Gesicht zu sehen. D.h., Sie erkunden, wie Ihr Stressfaktor im Detail aussieht.

  • Dann stellen Sie prinzipiell die Weichen, denn gegen Stress gibt es nur 3 Möglichkeiten:

    • Sie verändern die Situation.

    • Sie verlassen die Situation.

    • Sie akzeptieren die Situation.

  • Sie entscheiden sich für einen Weg. Allerdings sind komplizierte Entscheidungsprozesse oftmals überflüssig. Denn der „Bauch“ hat schon längst entschieden, bevor der Kopf aktiv wird.

  • Es gilt, die „Bauchentscheidung“ klar zu erkennen, sie zu akzeptieren und dann den geeigneten Weg detailliert zu definieren. Nur so ergeben sich die so wichtigen „Erfolgserlebnisse für zwischendurch“.

  • Ab diesem Punkt ist es den meisten Menschen möglich, den passenden Lösungsansatz zu sehen. Ebenso findet man dann den gesunden Kompromiss, wenn das Ideal aufgrund äußerer Bedingungen nicht realisierbar ist.

 

Nur so entwickeln sich gesunde Strategien zur mittel- und langfristigen Veränderung. Wenn Gefühl und Verstand an einem Strang ziehen, ist eine gesunde Stressbewältigung nur noch eine Fleißaufgabe.